ESPÉRANCE AHONONGA ist in Benin geboren. Seit April radelt die 24-jährige jeden Morgen durch einen der angesagtesten Bezirke von Berlin. Ihr Ziel: die Seniorenstiftung im Prenzlauer Berg. Um 6 Uhr beginnt ihre Schicht. Sie will Pflegefachfrau werden. Im Frühjahr hat sie ihre Ausbildung begonnen. Täglich telefoniert Espérance mit ihrer Mutter und erzählt, dass sie mit den Demenzerkrankten gesungen hat, sie im Bett gewaschen hat, dass ihr danach der Rücken weh getan hat, aber auch, wo sie wieder einmal lachen musste. Mit den Menschen in Kontakt kommen und sie „berühren“ – nicht nur durch Worte. Das ist es, was sie möchte, und warum sie jeden Morgen mit einem Lächeln zur Senioren-Stiftung radelt.

In dem Film werden drei Protagonisten einige Monate während ihrer Ausbildung in den Senioreneinrichtungen, in der Pflegeschule und in ihrer Freizeit begleitet.
Ausbilderinnen, Angehörige, Freunde und Menschen, die gepflegt werden und deren Angehörige erzählen, wie Espérance schon in den ersten Monaten mit den Demenzerkrankten eine ganz eigene Sprache gefunden hat. Und welche Rolle bei den Azubis aus anderen Kulturkreisen Empathie und die Freude, anderen zu helfen, spielen.